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rico loosli 6924 bioggio tessin
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2. Könige 9 vo 25

 

 2. Könige 9 vo 25

 

9 Der Prophet Elisa het denn eini vo de Söhn vo de Prophete gruefe un het zue nem gsait: "Steck dein Gwand an der Hüfte fescht, nimm die Ölfläsche hie u gang schnell uf Ramoth-Gilead.

2 We dert bisch, suech Jehu, dä Sohn vom Josaphat, em Sohn Nimschis. Gang ine, hol ne usem Chreis vo de andere Heerfüerer wäg i innerschte Ruum.

3 Gjuckt ds Öl us dr Fläsche uf si Chopf un sait zue nem: 'Das seit d Jehova: "Ich Salbe dich zum König vo Israel. Denn mach d Türe uf u lauf sofort wäg."

4 Da het sech dr Diener vom Prophet ufe Wäg nach Ramoth-Gilead gmacht.

5 Won er dert aacho isch, hei d Heerfüerer zämeghocket. Er het gsait: "Heerführer, i ha e Nachricht für di." "Für wen vo üs?", het dr Jehu gfragt. "Für di, Heerfüerer."

6 Da isch der Jehu uf gschtange u isch i ds Huus gange. Dr Diena het nem des El uf d Kopf ghockt un het erkläre: "Das sait Jehova, dr Gott Israels: "Ich salbe di zum Kenig iba Jehovas Volk, iba Israel.

7 Du söttsch ds Huus vo dim Herrn Ahab uslösche. Ich wär mi a Isebel fir des Bloet vu minem Diena, dr Prophete, un des Bloet vu alle Diena Jehovas, de sie umbringe lo het, räche.

8 Das ganze Huus Ahabs soll umkommen. Ich wird alli männliche Nachkomme Ahabs uslösche, au de Hilflose und Schwache in Israel.

9 I wirde mit em Huus Ahab s'Gliche due wi mit em Huus Jerobeams,g vom Sohn Näbat, un em Huus Baschas, em Sohn Achijas.

10 Und Issebel wärde d Hünd uf em Fäld vom Jesreël frässe, kene wird se begrabe.'" Nohär het dr Diener d'Türe öffnet u isch wäggloffe.

11 Aus dr Jehu zu de angere Heerfüehrer vom König zrügg isch cho, hei si ne gfragt: "Isch aues i Ornig? Was het dä verruckti vo dir wöue?" Er git ne zantwort: "Ihr kennet doch de Sorte Mensch un sini Art z schwätze."

12 Si entgägnet jedoch: "Das isch nid d Wahrheit! Säg üs bitte, was los isch!" Denn het er ne verzellt, was dr Maa gseit het u dass er er erchlärt het: "Das seit Jehova: 'Ich salbe dich zum König vo Israel.'

13 Da het jede schnäll sys Gwand gno u het's vor ihm uf die blanke Stufe us breit. Si hei ds Horn blase und grüefe: "Jehu isch König worde!"

14 Denn verschworet sech Jehu, dr Sohn vom Josaphat, em Sohn Nimschis, gäge Joram.

Joram het zäme mit de Israelite wäge König Hasaël vo Syrie z Ramoth-Gilead Wach ghaute.

15 Spöter het dr Kenig Joram nach Jesreël zrugg kehrt. Er het sech vo de Verletzige welle erhole, wo ihm d Syrer zuegfüegt hei, wo er gäge König Hasaël vo Syrie kämpft het. Jehu sait etze: "Wenn ihr uf minere Siete sin, len doch nemads üs dr Schtadt entkumme un in Jesreël Bricht erschtatte."

16 Denn isch dr Jehu uf si Kriegswagä gschtiegä u isch nach Jesreël gange, wo dr verwundet Joram isch. Kenig Ahasja vo Juda isch grad da gsi zum Joram bsueche.

17 Wo der Wächter uf em Turm im Jesreël Jehus Manne het gseh, het er sofort gruefe: "I gse e grosse Trupp Soldate!" Joram befah: "Schick ne e Riter entgäge! Er söll si fröge ob si z'Friede chöme."

18 Der Ryter ritt zu nene und het gsait: "Dr König laht frage, ob Der z Friede chömmet." "Was weisch du scho vo Friede?", het dr Jehu erwideret. "Riit hinter mir här!"

Der Wächter het brichtet: "Der Bote het d Manne erreicht, aber er chunnt nid zrü."

19 Do isch e zweite Ryter losgschickt worde. Won er aacho isch, het er gseit: "Der Kenig laht frage, ob der z Friede chunnt." "Was weisch du scho vo Friede?", het Jehu erwideret. "Rytte hinger mir her!"

20 Der Wächter het wider brichtet: "Er het d Manne erreicht, aber er chunt nid zrügg. U ihre Aafüerer fahrt wi ne Wahnsinnige – wi der Jehu, der Enkela vom Nimschi."

21 Druf bfahl Joram: "Spann an!", u sis Kriegswage isch agspannt worde. König Joram vo Israel und König Ahasjas vo Juda sy jede i sym Kriegswaage Jehu entgäge gfahre. Si hei mit ihm uf em Fäud Nabothst us Jesreël zäme troffe.

22 Won Joram Jehu gsee het, het er gfragt: "Chunnsch z Friede, Jehu?" Är het entgägnet: "Wie chas Friede gä, solangs d Prostitution u di vile Zauberie vo dire Mueter Isebel git?"

23 Sofort het dr Joram mit sym Waage umetreit u het wele flüge. Er het der Ahasja zuegrefft: "Me het üs iigleit, Ahasja!"

24 Jehu het nach sim Boge griffä u isch ds Joram ä Pfiili zwüsche d Schultere gschosse. Dr Pfiil het sis Härz dürebrocht u Joram het i sim Waage zäme bracht.

25 Jehu het itz zu Bidkar gseit, sym Adjutante: "Nimm ne und rief ne ufs Fäud vo Naboth us Jesreël. Erinnersch di no? Du un ich, mir sin zämme hinder sinem Vater Ahab hergfahre, als Jehova akündige lo het:

26 ""So woor i ds Bluet vo Naboth u sine Söhnli geschter gseh ha", erklärt Jehova. "Ich wird mit dir uf däm Fäud abrächne", erklärt Jehova.Auso nimm ne jitz und rüf ne uf das Fäud, so wi Jehova es gseit het."

27 Als König Ahasjab vom Juda het gmerkt, was vor sech ging, isch er uf em Wäg richtig Gartehuus gfloge. (Später het d Jehu verfolgt u het gsaid: "Tötet ne au!" Da hends ihn i sim Wage verwundet woner nach Gur bi Jibleam het wele uechefahre. Ahasja floh jedoch wyter bis Megiddo und stirbt det.

28 Sini Diena bringe nen in nem Wag nach Jerusalem un begrube nen in sinem Grab bi sinene Vorfahre in dr Schtadt David.

29 Ahasjae isch im 11. Jahr vom Joram gsi, em Sohn Ahabs, König vo Juda.

30 Jehu isch denn nach Jesreël cho u Issebel het devo ghört. Da het sie sich d Auge mit schwarzer Farb gschminket, het ihres Haar zrächt gmacht u het usem Fänschter gseh.

31 Wo der Jehu dürs Tor isch cho, het si ihm zue grüefe: "Isch es mit em Simri, wo sy Herr umbracht het, guet usgange?"

32 Jehu het zum Fänschter u het gheisse: "Wer isch uf mire site? Wär?" Sofort hei zwöi oder drü Hofbeamte zu ihm abegluegt.

33 "Werft sie ab!" bfahret er. Do werfe sie Isebel abe. Ihr Bluet het gege d Mauur un d Ross gschprützt, un er het sie vu d Ross zertrample lo.

34 Nochher isch d Jehu inegange u isse u trunke. Denn het er gseit: "Kümmeret euch doch bitte um die huere Frou und begrabet sie. Immerhin isch sie e Königstochter."

35 Doch wo si hei wöue begrabe, hei si nume no ihre Schädel u ihri Händ u Füess gfunge.

36 Wo si zrugg cho sin und s ihm brichtet hän, het er gsait: "Damit erfülle sich die Wort Jehovas, wo er durch si Diener Elia aus Tischbe übermittle het: 'Hunde wäre s Fleisch Isebel uf em Feld vum Jesreël frässe.

37 U di Lyche Isebel wird uf em Fäud vom Jesreël z Dünger wärde, damit niemer cha säge: "Das isch Isebel.

 

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2. Könige 8 vo 25

 

2. Könige 8 vo 25

 

8 der Elisa het zu der Frou gseit, der Sohn är wider läbig gmacht het: "Mach di uf, zieh mit dire Huus-Gmeinschaft wäg i irgend es frömds Land. Jehova het e Hungersnot aakündigt, wo sibe Jahr wird gah."

2 D'Frou het gmacht was de Maa vom wahre Gott gseit het. Sie het sech mit ihrere Huus¬gmeinschaft ufe Wäg gmacht und siebe Johr im Land vo de Philister glebt.

3 Nach siebä Jahr isch d Frou usem Land vo dr Philister zru cho. Sie isch zum König gange um sich wäg ihrem Huus und ihrem Fäud a ihn z wände.

4 Der Kenig unterhaltet sich grad mit Ghasi, em Diener vum Maa vum wahre Gott. "Verzell mir doch bitte vo all de grosse Tate Elisas", het er gsait.

5 Wo der Ghasi em König verzellt het, wie der Elisa der Tote wider läbig gmacht het, isch d Frou zum König cho, um sech wäg sym Huus u sym Fäud a ne z wände. Sofort het d Ghasi gseit: "My Herr und König, das isch d Frou, u das isch ihre Sohn, wo Elisa wider zum Läbe brocht het."

6 Da het sech dr König d Gschicht vor Frou säuber la verzeue. Dann het da ihre e Hofbeamte gschickt un het gsaid: "Gib ihr ihr ihren Bsitz zruck, un erschtatet ihr de Ernte für d Ziit, wo sie nid im Land war."

7 Der Elisa isch uf Damaskus kumme, wo Ben-Hadad, der Kenig vo Syrie isch krank gsy. Dem Kenig isch brichtet worde: "Der Maa vom wahre Gott isch hie."

8 Druf het der König zum Hasaël gseit: "Nimm es Gschänkli und gang zum Maa vom wahre Gottes. Jehova dür nen, ob i wider gsund wirde."

9 Da het sech Hasaël ufe Wäg zu ihm gmacht u het di verschidnige guete Sache us Damaskus aus Gschänk mit – 40 Kamelladige gno. Wo er aacho isch, isch er vor Elisa un het gsait: "Dy Bue, Ben-Had, der Kenig vo Syrie, het mi zu dir gschickt. Er möcht wüsse, öb er wider gsund wird.

10 Elisa het gantwortet: "Gang, säg zu ihm, dass er ganz bestimmt wieder gsund wird. Jehova het mer aber zeigt, dass er ganz bestimmt wird stärbe."

11 Er het Hasaël gstartet, bis es ihm peinlich worde isch. Denn het dr Maa vom wahre Gott z Träne usbroche.

12 "Warum weinsch Du, mi Herr?", het der Hasaël wölle wüsse. Elisa het erwideret: "Will i weiss was du Israelite atue wirsch. Du wirsch ihri befestigte Schtädt in Brand stecke und ihri beschte Manne mit em Schwert umbringe, du wirsch ihri Kinder zerschmettere und ihri schwangere Froue ufschlitze."

13 "My Herr, i bi doch nume e Hund", het der Hasaël ab wehre. "Wie chönnt i so öppis tueh?" Elisa het jedoch entgegnet: "Jehova het mir zeigt, dass du König vo Syrie wirsch."

14 Da isch Hasaël vo Elisa wäggange und isch zu sim Herrn zrugg cho. "Was het Elisa zu Dir gseit?", het sech dä erkundiget. "Är het zu mir gseit, dass du ganz bestimmt wieder gsund wirsch" het är antwortet.

15 Doch am nächschte Tag het Hasaël ä Decki gnoh, het si i ds Wasser taucht u het se am König uf ds Gsicht ghebt, bis er gstorbe isch. Denn isch Hasaël König worde.

16 Im 5. Jahr vom Joram, em Sohn König Ahabs vo Israel, – Josaphat isch damals König vo Juda – isch dr Joram, dr Bue König Josaphats vo Juda, ufe Thron.

17 Er isch 32 Jahr alt gsi, wo er Kenig worde isch und het acht Jahr lang in Jerusalem regiert.

18 Wie das Huus Ahabs isch er uf em Wäg vo dr Könige vo Israel gange, denn Ahabs Tochter isch sini Frau worde. Er het immer wieder gmacht, was z Jehovas Ouge schlächt isch gsy.

19 Jehova het Juda jedoch wölle wäg sym Dieners David nid vernichte. Er het ihm nämlech versproche gha, dass er ihm u sini Söhn immer würd e Lüücht gä.

20 I sinere Regierigsziit het sech dr Edom gäge Juda uf glehrt u het säuber e König iigsteckt.

21 Deswege isch de Joram mit allne sine Chriegswage uf Zair überecho. Är het sech Nachts ufgmacht und bsuecht d Edomiter, wo ne und d Kriegswagekommandante umzinglet hei. D Truppe floh zu irne Zält.

22 Dennoch leischtet Edom bis zum hüttige Tag gäge Juda Widerstand. O d Libna het sech damals uf glehrt.

23 Alles Wyter über d Gschicht Jorams, alli syni Tate, stoht ir Chronik dr König vo Juda.

24 Denn isch de Joram gstorbe und me begrubed ihn bi sine Vorfahre i de Stadt Davids. Nach ihm isch si Sohn Ahasjae König worde.

25 Im 12. Jahr vom Joram, em Sohn König Ahabs vo Israel, isch Ahasja, dr Sohn König Jorams vo Juda, ufe Thron.

26 Ahasja war 22 Johr alt, als er Kenig wore isch, un er regiert ei Johr in Jerusalem. Sini Muetter het Athalja gheisst un war de Enkelin vu Omri, däm Kenig vu Israel.

27 Ahasja isch ufem Wäg vom Huus Ahab gange, u we das Huus Ahab het er immer wieder gmacht, was z Jehovas Ouge schlächt isch gsy, denn er isch durch Hüürat mit em Huus Ahabs verbunde gsi.

28 Er zoge mit Ahabs Sohn Joram nach Ramoth-Gilead zum gäge König Hasaël vo Syrie Krieg z füehre. Joram isch jedoch vo de Syrer verwundet worde.

29 Do het dr König Joram nach Jesreël zruggkehrt, um sech vo de Verletzige z erhole, wo ihm d Syrer bi Rama im Kampf gäge dr syrische König Hasaël zuegfüegt hei. Ahasja, dr Bueb Jorams, dr Kenig vu Juda, bsuecht d verwundeti Joram, dr Bueb Aabs, z Jesusreël.

 

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2. Könige 7 vo 25

 

2. Könige 7 vo 25

 

7 Elisa het jetzt erchlärt: "Hört auf die Wort Jehovas! Das seit Jehova: 'Morge um die Zyt wird im Tora von Samariia es Sea Feinmehl en Schekel wert sy und 2 Sea Gerste en Schekel.'"

2 Der Adjutant, wo der Kenig vertraute het, het zum Maa vom wahre Gott gsait: "Sälbscht we Jehova die Schleusen vom Himmel würd öffne – wi sött da müglech sy?" Druf erwiderte Elisa: "Du wirsch es mit eigete Ouge gseh, aber du wirsch nüt dervo ässe."

3 Am Igang vom Stadttor hei ghocket vier Ussätzigi wo zunenang gseit hei: "Warum sitzemer da, bis mer stärbe?

4 Wenn mir üs entschlüsse, i d Stadt z gah, jetzt wo Hungersnot isch, de stärbe mir dert. U wemer hie sitze blibe, stärbe mir ou. Gömer doch zum Lager vo de Syrer. Wenn si üs am Läbe löh, läbe mer. U wenn si üs umbringe, de stärbe mir ebe."

5 Z Obe wo's dunku isch gsy, hei si sech ufgmacht und schleche zum Lager vo de Syrer. Wo si am Rand vom Lager hei acho, isch kene da gsy.

6 Jehova het nämlech d Syrer im Lager dr Lärm vo Chriegswage gha u Pferde lose, dr Lärm vomene riesige Heer. Do hei si zunenang gsait: "Der König vo Israel het sech mit de Könige vo de Hethiter und de Könige vo Ägypte zämetah! Si gryfe is a!"

7 Ir Obenddämmerig hei si denn d Flucht ergriffe. Si len des ganze Lager mit d Zelt, Pferde un Esle so zrugg, we s war, un lege um ihres Läbä.

8 Wo die Ussätzige am Rand vom Lager acho sy, sy si i eis vo de Zält gange und ässe und trinke. Si hei vo dert Silber gno, Gold und Chleidig mitgnoh und hei aues vrschteckt. De sy si nomou häre u hei useme angere Zält Sache wäg treit u hei si äbefaus vrsteckt.

9 Schliesslech hei si zenand gseit: "Wa mer mache, isch nid richtig. Hüt isch e Tag mit guete Nochrichte! We mer zögeret u bis zum Morge warte mache mer üs schuldig. Chum jitz, gäbe mer im Huus vom Chönig Bescheid!"

10 Auso si si zur Stadt gange u grüefe de Torwächter zue: "Mir sy im Lager vo de Syrer gsy aber es isch leer gsi – mir hei ke Mönsche ghört. Nume d Ross und d Esel si aabunde da gsi. D Zelte si eifach verlah gsi."

11 Sofort hei d'Torwächter d'Neuigkeit usgruefe und me het's im Huus vom König brichtet.

12 Obwohl es Nacht isch gsi, isch dr König sofort uf gschtange u het zu sine Lüt gseit: "Lönd mi bitte erkläre, was d Syrer vorhär hei: Si wüsse das mir hungere. Deswäge hei si ds Lager verlah und sech im Gländ versteckt. Si säge: 'Wenn si us dr Stadt chöme griife mir se läbig u dringe id Stadt ih.'

13 Eine vo sine Lüt isch de vor: "Lah bitte paar Männer fünf vo de letschte Ross i de Stadt näh. Letschtändlech wird's ne genauso gah wie all de Israelite wo da blibe. Sie werdet genauso ändet wie all die Israelite wo umcho sind. Schickemer se los und gsehnd was passiert."

14 Da hei si zwöi Waage mit Pferde gno u dr Kenig het se zum Lager vo de Syrer use gschickt. "Göh u luege", befail er ne.

15 Si hei de Syrer bis zum Jordan gfolgt. Uf dr ganze Strecki hei Chleider und Gegeständ vrschtreut, wo die fliehende Syrer i ihrer Panik hei wäggworfe. D Manne sy zum Chönig zru cho und erschtatteti Bricht.

16 Denn hei d lüt zum Lager vo de Syrer useglofe und sies usbroche. So isch es cho, dass es Sea Feinmehl schliesslich e Schecher wärt isch gsi u 2 Sea Gerschte e Schekel, so wie Jehova es gseit het.

17 Dr König het em Adjutante gha, sim Vertrouensma, wo Ufsicht über ds Tor übertreit. Doch er isch im Tor tod tramplet worde, so we dr Ma vum wahre Gottes gsait het, als dr Kenig zue nem kumme war.

18 Es isch eso cho, wi der Maa vom wahre Gott s em König aakündigt het: "Morge um die Zyt wärde 2 Sea Gerste im Tor vo Samariia e Schekle wärt sy und e Meer Fymehl e Schekle.".

19 Aber dr Adjutant het zu däm Maa vom wahre Gott gseit: "Säubscht we Jehova d Schleusen vom Himmel würd öffne – wi sött so öppis müglech sy?" Druf het Elisa erwideret: "Du wirsch es mit eignete Ouge gseh, aber du wirsch nüt devo ässe."

20 Genau das isch mit ihm gsi: Är isch im Tor vo de Lüt zu Tode tromplet worde.

 

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2. Könige 6 vo 25

 

2. Könige 6 vo 25

 

6 Die Söhne der Propheten sagten zu Elịsa: „Wie du siehst, ist der Raum, wo wir mit dir zusammen sind, zu eng.

2 Lass uns bitte zum Jordan gehen. Dort kann jeder von uns einen Baumstamm nehmen, und dann bauen wir uns da etwas, wo wir bleiben können.“ „Geht“, meinte Elịsa.

3 Einer von ihnen sagte: „Mein Herr, kommst du bitte mit?“, worauf er antwortete: „Ich komme mit.“

4 Also ging er mit ihnen an den Jordan, und sie fingen an, Bäume zu fällen.

5 Dabei fiel einem die Klinge der Axt ins Wasser. Er schrie: „Ach, mein Herr, sie war ausgeliehen!“

6 „Wo ist sie hingefallen?“, wollte der Mann des wahren Gottes wissen. Er zeigte ihm die Stelle. Da schnitt Elịsa ein Stück Holz ab, warf es dorthin und brachte die Klinge zum Schwimmen.

7 Er sagte: „Hol sie heraus.“ Der Mann griff danach und holte sie heraus.

8 Der König von Syrien zog nun gegen Israel in den Krieg. Er beriet sich mit seinen Leuten und sagte, wo er mit ihnen lagern wollte.

9 Da ließ der Mann des wahren Gottes dem König von Israel ausrichten: „Zieh nicht an diesem Ort vorbei, denn da kommen die Syrer herunter.“

10 Also informierte der König von Israel die Leute an dem Ort, vor dem der Mann des wahren Gottes ihn gewarnt hatte. Der König wurde immer wieder gewarnt und hielt sich von solchen Orten fern. Das passierte mehrere Male.

11 Der König von Syrien wurde deshalb wütend und rief seine Leute zu sich. Er fragte: „Wer steht denn hier auf der Seite des Königs von Israel? Redet!“

12 Da sagte einer seiner Diener: „Niemand, mein Herr und König! Elịsa, der Prophet in Israel, teilt dem König von Israel mit, was du in deinem Schlafzimmer sagst.“

13 „Geht und findet heraus, wo er ist“, befahl der König. „Dann schicke ich Männer hin und lasse ihn gefangen nehmen.“ Später kam die Meldung: „Er ist in Dọthan.“

14 Sofort schickte er ein großes Heer mit Pferden und Kriegswagen dorthin. Sie kamen in der Nacht und umstellten die Stadt.

15 Als der Diener des Mannes des wahren Gottes frühmorgens aufstand und hinausging, sah er, dass die Stadt von einem Heer mit Pferden und Kriegswagen umzingelt war. Da rief er: „Ach, mein Herr! Was sollen wir nur machen?“

16 Elịsa beruhigte ihn: „Hab keine Angst! Auf unserer Seite sind mehr als auf ihrer Seite.“

17 Dann betete Elịsa: „O Jehova, öffne ihm bitte die Augen, damit er sieht.“ Auf der Stelle öffnete Jehova dem Diener die Augen. Und da! Die Berge rings um Elịsa waren voll von Pferden und Kriegswagen aus Feuer.

18 Als die Syrer zu Elịsa herunterkamen, betete er zu Jehova: „Schlag diese Leute bitte mit Blindheit.“ Da schlug er sie mit Blindheit, wie Elịsa ihn gebeten hatte.

19 Elịsa sagte nun zu ihnen: „Ihr seid auf dem falschen Weg und das ist die falsche Stadt. Folgt mir, ich werde euch zu dem Mann bringen, den ihr sucht.“ Er führte sie jedoch nach Samạria.

20 Als sie in Samạria ankamen, sagte Elịsa: „O Jehova, öffne ihnen die Augen, damit sie sehen.“ Da öffnete Jehova ihnen die Augen, und sie stellten fest, dass sie mitten in Samạria waren.

21 Als der König von Israel sie sah, fragte er Elịsa: „Soll ich sie töten, mein Vater? Soll ich sie töten?“

22 „Töte sie nicht“, erwiderte Elịsa. „Tötest du etwa die, die du mit deinem Schwert und deinem Bogen gefangen genommen hast? Gib ihnen Brot und Wasser. Lass sie essen und trinken und zu ihrem Herrn zurückgehen.“

23 Da veranstaltete er ein großes Festessen für sie und sie aßen und tranken. Anschließend schickte er sie weg und sie gingen zu ihrem Herrn zurück. Nie wieder fielen die Plünderertrupps der Syrern ins Gebiet von Israel ein.

24 Danach versammelte der syrische König Ben-Hạdad sein ganzes Heer, zog nach Samạria und belagerte es.

25 Dadurch kam es zu einer großen Hungersnot in Samạria. Es wurde belagert, bis ein Eselskopf 80 Silberstücke kostete und ein viertel Kaba Taubenmist 5 Silberstücke.

26 Als der König von Israel einmal auf der Mauer entlangging, rief ihm eine Frau zu: „Mein Herr und König, hilf mir!“

27 Er erwiderte: „Wenn Jehova dir nicht hilft, wie soll ich dir helfen? Vielleicht mit etwas vom Dreschplatz, von der Weinkelter oder der Ölpresse?“

28 Dann fragte der König: „Was ist passiert?“ Sie antwortete: „Diese Frau hat zu mir gesagt: ‚Gib deinen Sohn her. Wir werden ihn heute essen und morgen essen wir meinen Sohn.‘

29 Da haben wir meinen Sohn gekocht und gegessen. Am nächsten Tag habe ich zu ihr gesagt: ‚Gib deinen Sohn her, damit wir ihn essen können.‘ Aber sie hat ihn versteckt.“

30 Als der König hörte, was die Frau sagte, zerriss er seine Kleider. Während er auf der Mauer entlangging, sah das Volk, dass er unter seiner Kleidung Sacktuch trug.

31 Dann schwor er: „Gott soll es mir doppelt zurückzahlen, wenn ich Elịsa, dem Sohn Schạphats, heute nicht den Kopf abschlagen lasse!“

32 Elịsa saß gerade mit den Ältesten in seinem Haus, als der König einen Boten vor sich her schickte. Noch bevor der Bote ankam, sagte Elịsa zu den Ältesten: „Habt ihr gesehen, dass dieser Sohn eines Mörders jemand losgeschickt hat, der mir den Kopf abschlagen soll? Passt auf, wenn er kommt. Schließt die Tür und stemmt euch dagegen. Hört ihr nicht schon die Schritte seines Herrn hinter ihm?“

33 Während Elịsa noch mit ihnen redete, traf der Bote ein, und der König sagte: „Dieses Unglück kommt von Jehova. Warum soll ich noch länger auf Jehova warten?“

 

  1. König 6 vo 25

 

6 D Buebä vu d Prophete sage zue Elisa: "Wie dü siehsch, isch dr Ruum, wo mir mit dir zämme si, z äng.

2 Lö üs bitte zum Jordan gah. Dert cha jede vo eus e Baumstamm näh u när boue mir üs da öppis, wo mir chöi blibe." "Goht" het d Elisa gmeint

3 Eine vo dene het gseit: "My Herr, chunnsch bitte mit?" woruf er antwortet het: "I chume mit.

4 Auso isch är mit ne an Jordan gange u se föue a Böim fäu.

5 Derby isch eim d Klinge vo de Axt is Wasser gfalle. Er het gschroue: "Ach, mi Herr, si isch usglieche gsi!"

6 "Wo isch si anegfalle?", het dr Maa vum wahre Gott wölle wüsse. Er zeigt ihm d Schtell. Da schnitt d Elisa es Stück Holz ab, isch's dert häre gworfe und het d Klinge zum Schwümme bracht.

7 Är het gseit: "Hol si use". Der Maa grifft när u het si usegholt.

8 Dr König vo Syrie het jetzt gäge Israel in Krieg zoge. Er het sich mit syne Lüt bereitet und gseit wo er het welle mit ne lagere.

9 Do losst dr Ma vum wahre Gott däm Kenig vu Israel usrichte: "Zieh nit a däm Platz, denn do kumme d Syrer abe."

10 So het dr Kenig vo Israel d Lit a däm Ort informiert, vor däm dr Ma vum wahre Gott ne gwarnt het. Dr König isch immer wider gwarnt worde u het sech vo settige Orte färn ghaute. Ds isch mehreri Mau passiert.

11 Dr König vo Syrie isch drum hässig worde und het sini Lüt zu sich grüefe. Er het gfragt: "Wer steht denn hier auf der Siite des König vo Israel? Redet!"

12 Do het eina vu sinene Diener gsait: "Niemer, mi Herr un Kenig! Elisa, dr Prophet in Israel, teilt em Kenig vu Israel mit, was du i dim Schlofzimmer seisch."

13 "Göht u findet use, wo er isch", bfahl der König. "Denn schick i Manne her u lohne gfange." Spöter isch d Mäldig cho: "Er isch z Dothan."

14 Sofort het er es grosses Heer mit Pferde und Kriegswage dörthi gschickt. Si si i de Nacht cho und hei d Stadt umstellt.

15 Wo dr Diener vom Maa vom wahre Gott früechmorge ufgstande isch und usegange isch, het er gseh, das d Schtadt vomene Heer mit Pferde u Chriegswage umzinglet isch gsy. Da het er gheisse: "Ach, mi Herr! Was söllemer nume mache?"

16 Elisa het nä beruhigt: "Ha ke Angscht! Uf üsere Site si meh aus uf ihrere Site.".

17 Denn bätet d Elisa: "O Jehova, tuet ihm bitte d Auge uf, damit er sie sieht." Uf dr Stell het Jehova em Diener d Auge göffnet. Und do! D Berge rings um d Elisa sy voll vo Pferde und Kriegswaage us Füür gsy.

18 Wo d Syrer z Elisa abegschlosse sy, het er zum Jehova bätte: "Schlag di Lüt bitte mit Blindheit." Do het er se mit Blindheit gschlage, wien d Elisa ne bätte het.

  1. d Elisa het etze zue nene gsait: "Ihr sin uf däm falsche Wäg un das isch di falschi Schtadt. Folge ma, i wär äich zum Maa bringe, den ihr sueche." Är het se aber uf Samaria gfüehrt.

20 Wo si z Samarien aacho hei, het d Elisa gseit: "O Jehova, tuen d Auge uf, damit si gsehnd." Do het Jehova ne de Auge ufdoe, un sie schtelle fescht, dass sie zmittzt in Samarien ware.

21 Wo der König vo Israel sie sieht, het er Elisa gfrogt: "Söll i se umbringe, mi Vater? Söll i se umbringe?"

22 "Töte se nid", het Elisa erwideret. "Tötisch du öppe die, wo du mit dim Schwert u dim Boge hesch gfange? Gib ne Brot u Wasser. Löh si ässe u trinke u zu ihrem Herrn zrügzgah."

23 Do het da ä grosses Feschta fir sie vuschalte un sie ässä un trinke. Schliessend het da sie wägg gschickt un sie geh zue ihrem Herrn zruck. Nie fange d Plünderertrupps vo de Syrer is Gebiet vo Israel ii.

24 Nähr het dr syrisch König Ben-Hadad sy ganz Heer vrsammlet, zoge uf Samaria u het's belageret.

25 Dür das isch es zunere grosse Hungersnot z Samaria cho. Es isch belageret worde, bis e Eselschopf 80 Silberstück koschtet het und e viertel Kaba Taubenmischt 5 Silberstück.

26 Wo der König vo Israel einisch uf der Muur entlang isch, het ihm e Frou zue gruefe: "My Herr und König, hilf mir!"

27 Är het erwyderet: "We Jehova dir nid hiuft, wie söui dir häufe? Vilicht mit öppisem vom Deschplatz, vor Wykelter oder der Ölpräss?"

28 De het dr König gfragt: "Was isch passiert?" Si het antwortet: "Di Frou het zu mir gseit: 'Gib di Sohn her. Mir wärde ne hütt esse u morn ässe mir min Sohn.'

29 Da heimer mi Sohn kocht u gässä. Am nächschte Tag hani zu ihre gseit: 'Gib di Sohn her, damit mer ne chöi esse.' Aber si het ne versteckt.

30 Wo der König ghört het, was d Frou gseit het, zerriss er syni Chleider. Während er uf der Muur entlang isch, het s'Volk gseh, das er under syre Chleidig Sackduech het treit.

31 Denn schwor er: "Gott söll mir dopplet zrü zahle wenn ig Elisa, em Sohn Schaphats, hüt nid der Chopf la abschlage!"

32 Elisa grad mit de Älteschte i sim Huus ghocket, wo dr König ä Bot vor sich het häär gschickt. No bevor der Boot aacho isch, het der Elisa zu de Älteschte gseit: "Heit Der gseh, dass dä Sohn vomene Mörder öpper losgschickt het, wo mir der Chopf söu abschlage? Passet uf, wenn er kummt. Schlüssed d Türe und stecked euch degäge. Höred Der nid scho d Schritte vo sim Herr hinter ihm?"

33 Während Elisa no mit nene gschwätzt het, het dr Bote iigroffe, u dr Kenig gsait: "Des Unglück kummt von Jehova. Warum soll i no lenger uf Jehova warte?"