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Jeremia 7 vo 52

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 7 vo 52

 

7 Jeremia isch vo Jehova folgendi Botschaft übercho:

2 "Stell di in das Tor vom Huus Jehovas und verkündet dert die Botschaft: "Hört die Wort Jehovas, all ihr Lüt vo Juda, wo ihr dur die Tore chömet, um eu vor Jehova z verneige.

3 Das seit d Jehova, dr Herr dr Heere, dr Gott Israels: "Änderet euri Wäg und eui Tate und i wirde euch witer a däm Ort wohne.

4 Vertraut nid uf tüüschendi Wort und seit nid: 'Das isch der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas, der Tempel Jehovas!'

5 Wüu we dir würklech üsi Wäg u aui Tate änderet, we dir würklech ds Rächt verteidiget bi Striitigkeite zwüsche em ne Maa und sim Nachbare,

6 we dir aasässigi Frömde, Waisekinder und Witwe nid ungerdrücket, we dir a däm Ort kes unschuldigs Bluet vergisset und wenner nid zu eirem eigete Schade andere Götter folget,

7 de wirdi öich witer a däm Ort la wohne, i däm Land woni eue Vorfahre ha für alli Zyte.

8 "Aber dir vertrout uf tüschigi Wort, was nech aber absolut nüt wird bringe.

9 Wie chöit dir schtähle, morn, d ehe bräche, fausch schwöre, em baal opfere und andere Götter folge, woner nid kennt,

10 u när chöme u vor mi trätte i däm Huus wo mi Name treit, u säge: 'Wir wärde grettet wärde', obwohl Der so abscheulech handlet?

11 Isch das Huus wo min Name treit i öire Ouge öppe e Räuberhöhli worde? I has säuber gseh", erchlärt de Jehova.

12 ""Gööt iez aber a mi Ort in Silo, won i zersch für mi Name uswäut ha, u gseet wien i wäg dr Schlächtigkeit vo mim Volk Israel mit ihm verfahre bi.

13 Doch dir heit mit auem immer witergmacht', erklärt Jehova, 'u obwohl i mit Öich gredet han, immer und immer wider, hender nid zueglost. I lüte Nech immer wider zrü, aber ihr hend nid welle antworte.

14 Drum wird i mit däm Hus, wo mi Name trait, uf das ihr vertraut, un mit däm Ort, won i Öich un äire Vorfahre ha, genauso verfahre wie mit em Silo.

15 Ich will äich wägwerfe, ma üs d Auge, we i alli äiri Brueder wäggworfe ha, alli Nochkumme Ephraims.'

16 Was dich betrifft, bäte nid für dä Volk. Schrei nid, red kes Gebet und flänn mi nid für sie aa, will i nid uf dich ghöre wird.

17 Gsehsch nid was si i de Städt Judas und uf de Strosse Jerusalems tüe?

18 D Söhn sammle Holz, d Vätere zündet s Füür a u d Froue chnätte Teig, zum Opferchueche für d Himmelskönigin z bache, u si güsset für anderi Götter Trankopfer us, um mi z kränke.

19 'Doch bin ich es, dem sie wehtet?', erklärt Jehova. 'Oder tüe si sech nome säuber weh, zu ihrem eigete Schand?'

20 Drum seit dr Souveräne Herr Jehova: 'Seht! Mini Vuärgig, mi Zorn, wird sich iba däne Ort ergisse, iba Mensch un Tier, iba d Bäum vum Feld un d Ertrag vum Bode. Er wird brenne u nid usglöscht werde.'

21 Das seit d Jehova, dr Herr vo dr Heere, dr Gott Israels: 'Nur zue, föged eui Ganzbrandopfer eue andere Opfer hinzue, und esst das Fleisch säuber.

22 Wüu a dem Tag woni öii Vorfahre us Ägypte usegführt ha, han i ihne nüt über Ganzbrandopfer und angeri Opfer gseit oder vorgschribe.

23 Doch folgends Gebot gib i ne: "Hört uf mini Schtimm un i wär aicha Gott un ihr wäre mi Volk. Gehn d ganze Wäg, wo i abordne, dmit`s äich guet goht.

24 Si hei aber nid no ghört, si mer ire Ohre zue, sondern si hei ihre eigete böse Plän gfolgt, hei stur vo ihrem schlächte Härz gfolgt u si rückwärts statt vorwärts –

25 vo däm Tag aa, wo öii Vorfahre us Ägypte usechöme, bis hüt. So ha i ständig alli mini Diena gschickt, d Prophete, zue äich, jeda Dag het i sie gschickt, un immer wieda.

26 Aber si hei nid wöue uf mi ghöre u si mir nid ihres Ohr gwanderet. Stattdesse si si stur gsi u hei schlimmer aus ihri Vorfahre!

27 Du wirsch ihne all die Wort säge aber si werde nid uf dich höre. Du wirsch ihne zruefe aber sie werde dir nid antworte.

28 Und du wirsch ihne mitteile: "Das isch ds Volk, wo nid uf d Stimm vo sim Gottes d Jehova ghört het u sech nid het welle erzieh. D'Treue isch verschwunde und si wird under ihne nid emal erwähnt'.

29 Schäre dis ungschnittene Haar ab und wirfs wäg und stimme uf de kasse Hügel es Truerlied aa, wüu d Jehova het die Generation, wo ne zornig gmacht het, verworfe und wird se im Stich lah.

30 "Denn ds Volk vo Juda het ta, was i mine Ouge schlecht isch", erklärt Jehova. "Si hei iri widerleche Götze im Huus, wo mi Name treit, uufgstellt, zum s verunreinige.

31 Si hei d Höhe vom Tophet errichtet, wo im Tal vom Bueb Hinnom isch zum ihri Bueb und ihri Töchter z verbrenne, öppis woni nid aagordnet ha u was mer nie i Sinn isch cho.‘

32 "Darum kommen die Tage", erklärt Jehova, "da wird mes nümme Tophet oder ds Tal vom Sohn Hinnom nenne, sondern ds Tal vom Abschlachte. Me wird im Tophet Toti begrabe bis es ke Platz me git.

33 Un d Leichname vu däm Volk wäre zum Fross fir de Vegel vum Himmel un de wilde Tier dr Erde wäre, ohni das jemads sie vuschuecht.

34 Un i wirde in d Schtädt Judas un in d Strosse Jerusalem d Schtimm vum Jubel un d Schtimm vum Fräid la vuschtumme, d Schtimm vum Brutigam un d Schtimm vum Brut, denn des Land wird zumene einzige Trümmerfeld.