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5 Moses 22 vo 34

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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5 Moses 22 vo 34

 

22 Wennd e stier oder es schof vo dim brüeder gsehsch umemirre darfsch das nid ignoriere. Brings tier uf jede fau zu dim brüeder zrügg.

2 Faus di Brüetsch aber nid ir nöchi wohnt oder du weisch nid wer dr Bsitzer isch, söusch ds Tier mit hei näh u bi dir bhaute bis di Brüeder när suecht. De git's ihm zrü.

3 Z gliche gilt wenn en esel vo dim brüeder fingsch oder chleidig oder irgendöppis anders wo er verlore het. es darf dir nid glichgültig si.

4 Wennde gsehsch, dass e Esel oder es Stier vo dim Brüeder uf em Wäg stürzt, darfsch das nid ignoriere. Hiufe ihm unbedingt ds Tier wider ufzrichte.

5 E Frou darf ke Männerchleidig alee und e Maa ke Frouekleidig. Wär das macht isch für Jehova, di Gott, abscheulich.

6 We ungerwägs ufemne Baum oder uf dr Erde es Vogläest mit Junge oder Eier fingsch wo d Mueter hockt, de darfsch d Mueter nid zäme mit de Buebe mitnäh.

 

7 Loh d Mueter uf jede Fall frei, di Junge aber chasch für di neh. Tu das, damits dir guet geit und du lang läbsch.

8 Faus es nöis Huus bouisch söttsch ds Dach o mit emne Gländer vrsehe damit niemer abefaut u du nid Bluetschuld uf dis Huus ladsch.

9 Säe i dim Wigarte ke zwöiti Samenart uus.f Schüsch gheit dr gsamti Ertrag vo dire Saat und o ds Erzügnis vo de Wystöck em Heiligtum zue.

10 Spannä nid ä Stier und ä Esel zäme vor dr Pflug.

11 Trag ke Chleidig, wo Wulle u Leine zäme verarbeitet si.

12 Bring a de vier Zipfle vo de Chleidig wo de treisch Quaste a.

13 Agno, e Maa nimmt sech e Frou u het sexuelli Beziehige mit ihre, doch de hasset er se.

14 Är wirft ihre Fählverhalte vor u schädigt ihre Ruef, indäm er seit: 'I ha mir di Frou gno, aber woni mit ihrne Beziehige gha ha, hani ke Bewis gfunde, dass si e Jungfrou isch gsi.‘

15 Der Vater u d Muetter vom Meitli söue de dr Älteschte am Schtadtor dr Bewiis für ihri Jungfrüülechkeit vorlege.

16 Der Vater vom Meitli söu zu de Ältischte säge: 'I ha däm Maa mini Tochter zur Frou gäh, aber er hasst se

17 und wirft ihre Fählverhalte vor. Är seit "Ich ha feschtgstellt, dass dini Tochter ke Bewis für ihri Jungfrüülechkeit het." Hie isch dr Bewiis, dass si Jungfrou isch gsy.'Sie sölled denn ds Tuech vor de Ältiste vor Stadt usbreite.

18 Di Stadtälteste söue dr Maa ergrife u bestrafe.

19 Si sölle ihm e Gäudstraf vo 100 Silberscheku uferlege und se am Vater vom Meitli gä wüu dr Maa ä Israelitischi Jungfrou i Verruef bracht het. Si söu sini Frou blibe. Är darf sech sis Läbe lang nid vo ihre la scheide.

20 Isch die Beschuldigung jedoch berechtigt und gits ke Bewis derfür, dass das Meitschi e Jungfrau isch gsy,

21 när söll me ds Meitli vor dr Iigang vom Huus vo ihrem Vater bringe, u d Manne vo ihrne Stadt söue si steinige, wüu si z Israel öpis Schändlechs tah het, indäm si sech im Huus vo ihrem Vater uf sexuelle Unmoral iigla het. So söttsch ds schlechte us dire mitti besitige.

22 Faus e Maa derbi ertappt wird, dass är bir Ehefrau vomene andere ligt, de müesse beidi zäme stärbe – sowohl der Maa, wo sech zur Frou gleit het, als ou d Frau.p So söllsch das Schlächte us Israel besitige.

23 Faus e Maa ir Stadt e Jungfrou trifft, wo mit eme andere verlobt isch, u sech zu ihre leit,

24 de söttsch se beidi zum Tor vo dere Stadt usefüehre u steinige – ds Meitli, wüu's ir Stadt nid gschroue het, u dr Maa, wüu er d Frou vo sym Mitmönsche het gmüetetet. So söttsch ds schlechte us dire mitti besitige.

25 Falls dr Maa ds verlobte Meitschi aber uf em Fäud het troffe u se überwältigt u bi ihre gläge het, de söu nume der Maa, wo sech zu ihrem gleit het stärbe.

26 Em meitli söu nüt gscheh. Si het kei Sünde begange, wo dr Tod verdient. Es ligt dr glych Fall vor, wie we ne Ma sine Mitmönsche aagrifft und ne ermordet.

27 Denn na het sie uf fem Feld troffe un des vuschlobte Meitli het gschriebe, aba s isch nemads do gsi, der ihr zue Hilf kumme sin.

28 Faus e Maa es Meitli trifft, wo no e Jungfrou isch u nid verlobt isch, u er se packt und sech zu ihre leit und me di beide ertappt,

29 de mues dr Maa wo bi ihre gläge het em Vater vom Meitli 50 Silberschekel gäh, und si söu sini Frou wärde. Da er se gmüetigt het, darf er sech sis Läbe lang nid vo ihre la scheide.

30 Kein Maa darf sech d'Frou vo sim Vater nä, damit er si Vater nid ent het.