5. Moses 15 vo 34
- von rico loosli 6924 bioggio tessin
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5. Moses 15 vo 34
15 Am ändi vo je sibe Jahr söusch e Erlass gwähre.
2 Der Erlass soll so uussehen: Jede Gläubiger söll sim Mitmensche d Schulde erloh, wo dä bi ihm hät. Er söll vo sim Mitmensche oder sim Brüeder kei Rückzahlig verlange, denn es söll e Erlass für Jehova usgruefe wärde.
3 Vomene Usländer darfsch Rückzug verlange, aber was din Brüeder dir schuldet, sellsch ihm la erlah.
4 Es sött aber nemads unda dir verarme. Denn Jehova wird di in däm Land, d Jehova, di Gott, dir als Erbbesitz git, ganz bestimmt Sägne,
5 allerdings nume we genau uf d stimm vo dim gott Jehova losisch u di sorgfältig a aui Gebot hebsch wo ig dir hüt gibe.
6 Denn Jehova, di Gott, wird di säge, wien ers dir versproche het. Du wirsch vielne Völker leihe, doch du selbst wirsch dir nüt müesse borge. Du wirsch über vili Völker herrsche, aber si wärde nid über di herrsche.
7 Falls eini vo dine Brüeder i dine Städt i däm Land, d Jehova, di Gott, dir git, verarmt, denn seg nid hartherzig und verschlüss dini Hand nid gägenüber dinem arme Brüeder.
8 Du söllsch grosszügig dini Hand öffne und ihm uf jede Fall liide, was immer er brucht oder was ihm fehlt.
9 Pass uf das i dim Herz nid dr schlechti Gedanke ufchunnt: 'Bald isch ds siebte Jahr da, ds Erlassjahr' u du nüm grosszügig zu dim arme Brüeder bisch u ihm nüt gisch. Wenn är sech bi Jehova über di beklagt, de isches e Sünde vo dinersiits.
10 Dü sollsch grosszügig zue nem si un dü sollsch nem nit widerwillig ge. Denn dfir wird Jehova, di Gott, alles sagä, was dü doesch un ungernimmsch.
11 Es wird immer Armi im Land gäh. Drum sägi dir: 'Öffne grosszügig dini Hand für dine plagte, arme Brüeder i dim Land.'
12 Falls eine vo dine Brüeder, es Hebräer oder e Hebräerin, wo di verchouft wird und er dir sächs Jahr dient het, denn söusch ne im siebte Jahr freilah.
13 Wenn ne freilsch, schick ne nid mit leere Händ wäg.
14 Versorg ihn grosszügig mit öppis vo dyre Chliinviehherde, dim Dreeschplatz und diner Öl- und Wiipresse. Gib ihm je nachdem, wie Jehova, di Gott, dich gsegnet het.
15 Dänk dra dass du e Sklave in Ägypte worde bisch und Jehova, din Gott, dich erlöscht. Deswege gibi dir hüt die Aawiisig.
16 Sött er jedoch zu Dir säge: 'I wird nid vo Dir weg gah!', will er dich und dini Huus¬ Gmeinschaft liebt, will ers bi dir guet gha het,
17 den söusch e ahle nä und se dür sis ohr id tür stäche und är söll uf lebenszit dis sklave si. sgliche söllsch mit dinere sklavin tue.
18i betrachtets nid aus Härti, we ne freilahsch und er di verlahsch, wüu dr Dienscht woner dir sächs Jahr lang gleischtet het, isch dopplet soviu wärt gsy wie der eines Lohnarbeiter, u Jehova, dine Gott, het di i auem was da gmacht worde isch gsägnet.
19 Jedi männlechi Erschtgeburt vo dire Rinder- u dim Chliviehärde söusch für Jehova, di Gott, heilige. Darfsch mit dr Erstgeburt vo dim Grossvieh nid schaffe und d Erstgeburt vo dim Chlivieh nid scherä.
20 Iss sie jedes Jahr zäme mit dyre Huusgmeinschaft vor Jehova, dim Gott, a dem Ort wo Jehova uswähle wird.
21 Het ds Tier aber e Fähler – isch es lahm, blind oder hets e andere schwärwiegende Mangel – darfsch es Jehova, dim Gott, nid opfere.
22 Isses i dine Städt – dr Unreine zäme mit em Rine – aus wärs e Gazelle oder e Hirsch.
23 Sis bluet darfsch jedoch ned esse. Gnüss es uf d'Ärde us wi Wasser