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Nehemia 5 vo 13

von rico loosli 6924 bioggio tessin
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Nehemia 5 vo 13

 

5 Doch e Azau Manne u iri Froue beschwärt hei sech lutstarch über ihri jüdische Brüedere.

2 Mängi hei gseit: "Mier hei vieli Söhn u Töchter u bruche Getreide, damit mr öppis z ässe hei und überläbe."

3 Angeri hei gseit "Mir müesse üsi Fälder, üsi Wigärte u üsi Hüser aus Sicherheit gä, damit mir während dr Läbensmittu¬knappheit Getreide bechöme."

4 Wieder anderi hei gseit: "Mir hei üsi Fälder und Wigärte müesse verpfändä um em König Tribut zahle.

5 Mir u üsi Brüetsch, mir sy doch alli e Fleisch u Bluet! Und üsi Chind sy nid weniger wärt aus ihri Chind. Trotzdäm blybt üs nüt anders übrig, als üsi Söhn u Töchter aus Sklaven z'verchoufe – es paar üse Töchter sy scho z Sklaverei. Aber mir si drgäge machtlos, wüu üsi Fäuder u üsi Wygärte angere ghöre."

6 Woni diä Beschwärde ha ghört, bini huere ärgerlech worde.

7 I ha gründlech dröber dänkt u wirfe de iflussryche Manne u de Ungervorstehere vor: "Jede vo Öich verlangt vo sym eigete Brüeder Zinse!" O bereu i ihreretwäge e grossi Versammlig ii.

8 I ha zu nene gseit "Mir hei üsi jüdische Brüedere, wo angeri Voukouft sy gsi, sowyt's üs müglech isch gsy, zrüggchouft. Wet Der jitz öppe öii eigene Brüeder verchoufe u söue si de wider a üs verchouft wärde?" Da hei si gstumme u hei nüt gwüsst ds antworte.

9 Wyter het i gsait: "Was Der do machet, isch nid in Ordnig! Söllet Der nit in Gottesfurcht läbe, damit die Völker, wo üsi Feinde sy, üs nid chöi verspotte?

10 Löt üs doch bitte ufhöre Zinse z verlange! Ig, mini Brüedere u mini Diener, mir verleihe doch o zinslos Gäud u Getreide.

11 Gäbe öie Brüedere bitte hüt no ihri Fälder, ihri Wyter, ihri Olivehaine u ihri Hüüser zrügg sowie das e Prozänt vo däm Gäld, em nöie Wy u em Öl, won ere als Zinse vo ihne verlangt.“

12 Si hei erwideret: "Wir werden alles zrugäh u nüt me vo ihne fordere. Mir werdets genau so mache wie du seisch." So refe i d Prieschter un losst d Männa schwör, ihr Vuspreche z halte.

13 Ou han i d Faute vo mim Gwand us gschüttlet und gseit: "So söll dä wahri Gott jede Maa, wo das Vrspreche nid hebt, us sim Huus u sim Bsitz usschüttle. Genau so söll er usgschüttlet wärde und leer dastah. Da het di ganzi Vsammlig gseit: "Amen!" Und si priise Jehova un hän Wort ghalte.

14 Vo däm Tag a, wo mi dr König zum Schtatthalter vom Land Juda iisetzt het, hei i u myni Brüeder usserdäm zwöuf Jahr lang uf d Abgabe verzichtet, wo em Statthalter zueschte – u zwar vom 20. bis zum 32. Jahr vo König Artaxerxes.

15 Di früechere Statthalter wo vor mir amtiert hei, hei em Volk ds Läbe schwär gmacht und täglech 40 Silberscheku für Brot u Wy gno. O ihri Diener hei ds Volk ungerdrückt. I jedoch ha us Gottesfurcht nid eso ghandlet.

16 Zudem hani bim Muurbou mit Hand aagleit und all mini Diener hei sech dert zur Arbet versammlet. Und mir hei kes einzigs Fäud erworbe.

17 150 Jude u Ungervorsteher hei a mim Tisch gässe u no drzue Lüt vo angerne Vouker wo zu üs si cho.

18 Jede Tag hani e Stier gloh, sächs dr bescht Schoof sowie Gflügel zbereitä und all zäh Tag hets di verschiedenschte Sorte Wy z Hüll u Füll gä. Trotzdäm hani nid d Nahrigsmittel verlangt, wo em Statthalter zuestöh, wüu ds Vouch dür die zu leistende Dienscht scho gnue belastet isch gsy.

19 O mein Gott, vergiss mi nid u säge mi nach all däm wo i für das Volk do ha.